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Jobpaten und Schüler Ausflug zum Bogenschießen





Schüler und Jobpaten versuchen gemeinsam ins Schwarze zu treffen

Seit dem Schuljahr 2007 / 2008 begleitet die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Jobpaten an der Betzinger Hoffmannschule.

Für viele Jugendliche, besonders für solche, die zu Hause wenig Unterstützung erfahren, sind Schule, Schulabschluss und der weitere Berufsweg ein schwieriges Kapitel. Das konkrete Ziel nach der schulischen Laufbahn fehlt oder ist verschwommen, die Unterstützung aus dem Elternhaus gestaltet sich schwierig oder fehlt ebenfalls: Sie wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Ziel einer Jobpatenschaft ist es, einzelne Schülerinnen und Schüler während des Überganges von der Schule in die Ausbildung/Beruf zu unterstützen und zu begleiten.

So versuchen die Begleiter herauszufinden, in welche Berufsfelder die Schüler gehen wollen, helfen bei der Praktikumssuche, bei Bewerbungsschreiben und besuchen sie im Praktikum.

In regelmäßigen Begleitgruppentreffen werden die Jobpaten von Hartmut Mager, Sozialarbeiter bei der AWO, auf ihre Tätigkeit vorbereitet, begleitet und bei Bedarf unterstützt. Hier entstand auch die Idee, gemeinsam mit den Schüler/innen eine Freizeitaktivität zu gestalten.

Losgelöst vom schulischen Kontext gemeinsam Spaß zu haben und sich so noch einmal neu zu erleben, war das Motto an einem wunderschönen Herbstnachmittag im vergangenen September.

Zehn Schüler und sechs Paten, unterstützt vom Schulsozialarbeiter Harald Gaebele und Hartmut Mager, trafen sich auf dem schön gelegenen Bogenschießplatz des PSV Reutlingen. Hier wurden die Grundfertigkeiten des Bogenschießens von Martin Otter (Abteilungsleiter Bogen / PSV) erklärt und gezeigt.

In kürzester Zeit waren aus Schülern, Paten und Sozialarbeitern kleine oder große „Robin Hoods“ geworden - ob alle ins „Schwarze“ getroffen haben, bleibt ein Geheimnis.

Aber, sich ein Ziel suchen, zu konzentrieren, anzuspannen, Ziel fixieren und dann los zu lassen und zu treffen waren für alle Beteiligten Glücksmomente, die mit nach Hause genommen wurden und sicher für die anstehende Berufswahl zum Motto werden kann. Beim abschließenden Grillen machten die Paten noch eine weitere neue Erfahrung: Dass die extra gekauften Putenwürste (für die muslimischen Schüler) Schweinefleisch enthalten!

Aber trotzdem wurden alle satt.

Ein durchaus lehrreicher „Spaßnachmittag“, der nach einer Wiederholung ruft!

Hartmut Mager

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