Zielgruppe:

  • Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren

Freizeitstätte:

Waldschule Reutlingen - Ohmenhausen

Anmeldung:

ab sofort nehmen wir telefonische Voranmeldungen während unserer Geschäftszeiten ( mo-fr  8 -12 Uhr und mo + do  14-16 Uhr) an.

Angebot:

  • Die Stadtranderholung  wird als Tagesfreizeit angeboten.
  • Kinder  mit und ohne Behinderung erleben integratives Spielen und Zusammensein
  • In vier - fünf Gruppen werden insgesamt bis zu 70 Kinder fachkundig betreut.
  • Die Kinder fahren morgens gemeinsam zur Freizeitstätte und werden nachmittags zurück gebracht.
  • Die Fahrkarte (1 Wabe im RSV-Netz) ist im Elternbeitrag enthalten.
  • Täglich wechselnde Angebote zum Spielen, Basteln und Erleben bilden den Tagesablauf.
  • Die Kinder frühstücken gemeinsam und erhalten ein warmes Mittagessen und ein Vesper am Nachmittag.

Unser Anliegen ist es, dass die Kinder:

  • in einer Gruppe zusammen mit anderen Kindern abwechslungsreiche Ferien erleben können.
  • die Möglichkeit bekommen, Neues kennen zu lernen und auszuprobieren (kreative und sportliche Angebote) und ihre Ideen einzubringen.
  • die Natur, das Wetter… bewusst erleben können.

Termin 2019

die dreiwöchige Stadtranderholung findet vom 29.07. bis 16.08.2019  statt.

Kosten

Elternbeitrag: 150 bis 270 Euro (einkommensabhängig, gestaffelt bei Anmeldung von mehreren Kindern)
(inkl. Verpflegung, Betreuung, Fahrkarte( 1 Wabe im RSV Netz))

Stufe

 

Monatliches

Nettoeinkommen

bis

 

Teilnahmegebühr

1 angemeldetes

Kind

 

 

Teilnahmegebühr

2 angemeldete

Kinder

(je Kind )

 

 

Teilnahmegebühr

ab 3  angemeldeten

Kindern

( je Kind)

1

1.300  Euro

 

150 Euro

 

130 Euro

 

120 Euro

2

1.650  Euro

 

180 Euro

 

160 Euro

 

150 Euro

3

2.100  Euro

 

200 Euro

 

185 Euro

 

170 Euro

4

2.550  Euro

 

240 Euro

 

225 Euro

 

210 Euro

   5

über 2.550 Euro

 

270 Euro

 

260 Euro

 

250 Euro

Familien mit geringem Einkommen können das Reutlinger Kindergutscheinheft oder Gutscheine für Leistungen für Bildung und Teilhabe zur Zahlung eines Teils des Elternbeitrages verwenden.

Flyer:

Ferienprogramm 2019

Um in den internen Bereich der AWO Reutlingen zu gelangen müssen Sie sich anmelden.

Falls Sie noch keine Anmeldedaten haben nehmen Sie bitte mit der AWO Geschäftsstelle Verbindung auf.

Die Zugangsdaten erhalten Sie dann per Mail.

Den Sicherheitscode nicht eintragen.

Melden Sie sich beim Verlassen des internen Bereiches bitte ab!

Die Arbeiterwohlfahrt ist ein Mitgliederverband. Gleichzeitig ist sie unternehmerisch tätig und unterhält Dienste und Betriebe. Die Basis der Arbeiterwohlfahrt sind die persönlichen Mitglieder vor Ort, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und die Funktionsträger des Verbandes auf den unterschiedlichen Ebenen. Diese geben sozialpolitische Anstöße, bestimmen die Grundsätze der Arbeit und stellen eine umfassende Kontrolle sicher.

Die Arbeiterwohlfahrt ist sowohl auf Bundes-, Landes-, Bezirks-, Kreis und Ortsebene föderativ organisiert.

Die AWO gliedert sich bundesweit in

30 Bezirks- und Landesverbände

411 Kreisverbände

3.514 Ortsverein.

Sie wird bundesweit getragen von

341.000 Mitgliedern

66.000 ehrenamtlichen Mitarbeitenden

212.000 Hauptamtlichen

(Quelle: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband)

Das Deutsche Reich ist nach dem 1. Weltkrieg zerstört, politisch instabil, wirtschaftlich und sozial ruiniert. Millionen Menschen sind in Not und hungern. Die Kriegsversehrten, die Opfer des Krieges, die Witwen, die Waisenkinder ohne soziale Hilfen. Eine bisher nicht gekannte Massenverelendung in Deutschland fordert die Selbsthilfe und die praktische Solidarität vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer geradezu heraus. Der Gedanke liegt nahe, aus den verschiedenen Organisationen der Arbeiterbewegung eine sozialdemokratische Wohlfahrtsorganisation zu bilden.

Doch es ist nicht nur die aktuelle Not der Menschen, die zur Idee einer "Arbeiterwohlfahrt" führt. Das politische Ziel sollte sein, die unterdrückende Armenpflege des alten Kaiserregimes abzulösen und die Idee der Selbsthilfe und Solidarität in eine moderne Wohlfahrtspflege hinein zu tragen.

Arbeiterinnen und Arbeiter sollten nicht länger nur Objekt der Armenpflege sein.                                   

MJucharz

Die Sozialdemokratin Marie Juchacz,

  • Frauensekretärin beim Parteivorstand der SPD, 
  • Vorkämpferin für das Frauenwahlrecht in Deutschland
  • Mitglied der Weimarer Nationalversammlung,
  • erste parlamentarische Rednerin in diesem ersten frei gewählten deutschen Parlament,

rief am 13. Dezember 1919 den "Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt" in der SPD ins Leben.

Friedrich Ebert, der erste deutsche Reichspräsident, gab dem jungen Wohlfahrtsverband das Motto auf den Weg: "Arbeiterwohlfahrt ist die Selbsthilfe der Arbeiterschaft".

So wurde neben der "bürgerlichen Wohltätigkeit" ein sozialdemokratischer Wohlfahrtsverband aufgebaut, unter dem man allerdings damals etwas anderes verstand als heute.

Die Arbeiterwohlfahrt ist ein Element der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seit ihrer Gründung ist sie eine politische Interessengemeinschaft, deren Mitglieder für soziale Gerechtigkeit und sozialen Fortschritt eintreten, aber die AWO war deshalb niemals eine ausschließlich der Arbeiterschaft dienende Gemeinschaft.


Die Not der 20-er Jahre - das Spiegelbild der "Golden Twenties"

In den Notzeiten der 20-er Jahre entstand eine Vielzahl von Diensten und Einrichtungen der AWO: Nähstuben, Mittagstische, Werkstätten, Beratungsstellen. Viele sozialdemokratische Frauen und Männer wurden für einen sozialen Beruf ausgebildet.

Ziel der AWO war es, diese Not zu lindern, ihr vorzubeugen, Wohlfahrtsleistungen zu verbessern und moderne sozialpädagogische Methoden anzuwenden. Doch die Notverordnungen dieser Jahre schränkten die Leistungen der Wohlfahrtspflege immer wieder drastisch ein. Die diskriminierende öffentliche "Armenpflege" sollte dennoch schrittweise durch eine moderne Fürsorgegesetzgebung überwunden werden. Meilensteine dieses Weges waren das Reichsjugendwohlfahrtsgesetz von 1922 und die Fürsorgepflichtverordnung von 1924.
Die AWO forderte soziale Rechtsansprüche ein. Ihre Mitglieder hatten die verheerenden Notstände als Betroffene selbst zu bewältigen. Vorrangig galt es deshalb, der Massenverelendung mit praktischer Selbsthilfe zu begegnen. Seit 1925 wurden von der AWO eine eigene Lotterie veranstaltet und Arbeiter-Wohlfahrtsmarken verkauft, um die entstandenen und entstehenden sozialen Dienste zu finanzieren. 1926 wurde die AWO als Reichsspitzenverband der freien Wohlfahrtspflege anerkannt. Ab 1928 unterhielt die AWO eine eigene Wohlfahrtsschule in Berlin. Notverordnungen, die die wenigen sozialen Rechtsansprüche und Leistungen einschränkten, die Weltwirtschaftskrise und die instabilen Verhältnisse in der Weimarer Demokratie machten die soziale Hilfstätigkeit der AWO unentbehrlich. Über 20 Millionen Menschen in Deutschland waren auf Hilfen der Wohlfahrtspflege angewiesen. 5,7 Millionen Arbeitslose standen vor den Schaltern der Arbeitsämter. In den AWO-Volksküchen wurden Hungernde versorgt, Lebensmittel- und Kleidersammlungen durchgeführt. 1931 waren 135.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der AWO in der Kindererholung und im Kinderschutz, in der Altenbetreuung und Jugendhilfe, in Notstandsküchen und Werkstätten für Behinderte und Erwerbslose sowie in Selbsthilfenähstuben tätig. Die AWO wurde zur Helferorganisation für alle sozial bedürftigen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer Konfession.Verbot - Enteignung - Verfolgung. Am 30. Januar 1933 kam Adolf Hitler an die Macht. Nur wenige Wochen später wurde die AWO von den Nationalsozialisten verboten und zwangsweise aufgelöst. Am 15. Juli 1933 erscheint die Ausgabe der Zeitschrift "Arbeiterwohlfahrt" mit dem Hakenkreuz. Der Beauftragte der Deutschen Arbeitsfront gibt ein Rundschreiben mit Anweisungen für die Umorganisation der AWO heraus. Darin hieß es, dass die Arbeiterwohlfahrt "so auszubauen ist, dass sie später als Vorbild dient für alle Wohlfahrtseinrichtungen". Doch dem Versuch, die Arbeiterwohlfahrt in die nationalsozialistische Volkswohlfahrt zu überführen, entzogen sich allerorten die Mitglieder, Helfer und Helferinnen, die Funktionäre der Organisation. Vermögen, Heime und Einrichtungen wurden deshalb für die nationalsozialistische Volkswohlfahrt beschlagnahmt. Führende Frauen und Männer der AWO wurden verfolgt. Solange es die Mittel zuließen, wurde die Hilfe für Notleidende und Verfolgte des Naziregimes in der Illegalität fortgesetzt. Marie Juchacz und viele andere mussten Deutschland verlassen. Die Arbeiterwohlfahrt hatte aufgehört als Organisation zu existieren.

Neubeginn und Wiederaufbau

Mit dem Ende des Krieges 1945, dem Zusammenbruch und der Teilung Deutschlands, begann der Wiederaufbau im von den Siegermächten besetzten Deutschland. Unmittelbar nach Kriegsende auch der Neubeginn und Wiederaufbau der AWO. Sie wurde 1946 in Hannover als parteipolitisch und konfessionell unabhängige und selbständige Organisation wieder ins Leben gerufen. In der damaligen "sowjetisch besetzten Ostzone" wurde die AWO nicht mehr zugelassen. Dagegen hatte sie, aufgrund des alliierten Status von Berlin bis 1961 auch im Ostteil der Stadt eine offizielle Zulassung, durfte dort aber nicht tätig werden. Nach dem Mauerbau am 13. August 1961 hatte die AWO in Ost-Berlin keine Zulassung mehr. Verfolgung, Verbot, Krieg und Verwüstung hatten Ideen nicht zerstören können. Mutig nahmen Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt in den Westzonen wieder ihre Arbeit auf. AWO-Helferinnen und Helfer kümmerten sich um Evakuierte und Flüchtlinge, Heimkehrer, Alte und Einsame, um junge Menschen, die Heimat und Eltern verloren hatten. Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen wurden wieder angeboten, nach alter Tradition wurden Nähstuben, aber auch Einrichtungen der Hauswirtschaft und Mütterbildung eröffnet. 1949 gibt es in den drei Westzonen und in Berlin bereits wieder 50.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, gab es 300.000 Freunde und Mitglieder der AWO. 1949 kehrte auch Marie Juchacz, gekennzeichnet von den Jahren der Emigration, aus den USA zurück. In New York hatte sie dafür gesorgt, dass die Arbeiterwohlfahrt in die CARE-Paketaktion der Amerikaner einbezogen wurde. Sie wurde Ehrenvorsitzende der AWO. Organisatorisch ging die AWO neue Wege. Ohne die Nähe zur sozialdemokratischen Arbeiterbewegung zu verlieren, gründete und organisierte sie sich als selbständiger Verband, der sich 1947 auf der Reichskonferenz in Kassel neue Richtlinien gab. 1953 erklärte Lotte Lemke, damalige stellv. AWO-Vorsitzende, auf der Berliner AWO-Reichskonferenz: "Heute ist aus der Arbeiterwohlfahrt der Weimarer Zeit eine Wohlfahrtsorganisation geworden, deren Aktionsradius weit über den Kreis der zur Arbeiterschaft rechnenden Bevölkerung hinausgreift". In diesen Jahren wurden Kindergärten und Horte neu eingerichtet, Volksküchen gaben Mahlzeiten an Kinder, Alte und Kranke aus, Kriegsgefangene und ihre Angehörigen wurden betreut und mit Lebensmitteln versorgt, eine Schwesternschule wurde eröffnet und eine AWO-Schwesternschaft gegründet. In Karlsruhe wurde das "Seminar für Sozialberufe" als Ausbildungsstätte eröffnet. Die AWO wurde tätig auf allen Feldern der sozialen Arbeit. 1959 hatte die AWO 300.000 Mitglieder, 5.000 Ortsvereine, 353 Heime, 250 Kindergärten, 4.000 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über 70.000 Helferinnen und Helfer.

Wiedervereinigung nach 57 Jahren

Am 9. November 1989 fällt die Mauer in Berlin. Am 3. Oktober 1990 ist Deutschland wiedervereinigt. Die innenpolitisch dramatisch umkämpfte Entspannungs- und Ostpolitik von Willy Brandt, Egon Bahr, Helmut Schmidt und Herbert Wehner, der politische Reformwille eines Michail Gorbatschow legen den Grundstein für die neue deutsche Geschichte nach 1945 und 1989. Durch West-/Ostpartnerschaften organisiert beginnt auch die AWO in den fünf neuen Bundesländern mit einem dynamischen Aufbauprozeß. Ein Jahr nach dem Fall der Mauer schließen sich die Landes- und Bezirksverbände der AWO in ganz Deutschland auf einem Bundestreffen in Berlin am 10. November 1990 zusammen. Nach dem Verbot der Arbeiterwohlfahrt 1933 und der gewaltsamen Teilung Deutschlands nach 1945 erklären die Landes- und Bezirksverbände in den neuen Bundesländern ihre Mitgliedschaft beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt. Damit findet zusammen, was vor 57 Jahren gewaltsam getrennt wurde. Die AWO ist heute flächendeckend in allen Bundesländern tätig.

Erfahrung für die Zukunft.

Mit den rasanten Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt und der fortschrittlichen Technologie im letzten Jahrhundert änderten sich auch die Aufgaben der AWO. Eine zeitgemäße und zukunftsweisende Sozialarbeit hat diesen Prozessen Rechnung zu tragen. Der soziale Rechtsstaat, wie ihn die AWO in ihren Anfängen und ihrem Werden angestrebt hat, ist in seinen grundlegenden Elementen Wirklichkeit geworden. Die AWO lässt nicht nach in ihren Forderungen nach Reformen und Veränderungen in der Sozialpolitik, in der Gesundheitspolitik, in der Familienpolitik und in der allgemeinen Fürsorge um den Menschen und seine soziale Sicherung. Stets hat sie ihre Forderungen den Parlamenten und Regierungen zugetragen. Daraus sind Gesetze entstanden, die Rechtsansprüche auf soziale Hilfen garantieren. Als ein Beispiel unter vielen gilt dafür die sozialrechtliche Sicherung des Pflegefallrisikos. Die AWO hat neue soziale Aufgaben übernommen, die im Wandel der Gesellschaft ihren Ursprung haben. Dazu gehören die Betreuung der zahlreichen ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seit Beginn der 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, die stationäre und ambulante Altenhilfe, die Suchtberatung und sozialpsychologische Betreuung. Grundsatz der sozialen Arbeit der AWO ist auch weiterhin die Hilfe zur Selbsthilfe. In zunehmendem Maße hat die AWO als freier Verband - gewollt und nicht gewollt - öffentliche Aufgaben übernommen, deren Finanzierung nicht in vollem Umfang durch öffentliche Zuwendungen gedeckt ist. Die Krise der Weltwirtschaft in den 80er Jahren des letzten Milleniums und die ökonomische und technologische Globalisierung des neuen wirft ihre Schatten auf die Zukunft des Sozialstaats. Viele Menschen sind ohne Arbeitsplatz. Die großen sozialen Sicherungssysteme stoßen an ihre Grenzen, bedürfen der Reform und nicht des rigiden Abbaus. Die soziale Bewährungsprobe stellt sich dort, wo die AWO mit ihren Diensten und Einrichtungen direkten Kontakt mit den Menschen hat. Heute ist die AWO in weit größerem Maße als früher Trägerin sozialer Aufgaben und Dienstleistungen. In allen Bereichen legt sie Wert darauf, soziale Aufgaben der Gegenwart mit dem Blick auf die Zukunft zu lösen - mit der Erfahrung für die Zukunft!


Quelle: AWO Bundesverband 2010

(Stand: Dezember 1998, beschlossen auf der Sonderkonferenz in Düsseldorf)

Einführung

Die Arbeiterwohlfahrt ist unter den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege auf Grund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsver- band mit besonderer Prägung. In ihr haben sich Frauen, Männer und junge Menschen als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Ge- sellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.

Die politischen Veränderungen in der Welt, vor allem die Öffnung der Grenzen nach Ost- europa, die wieder gewonnene deutsche Einheit und der europäische Einigungsprozess sind Anlass, das seit 1987 geltende Grundsatzprogramm der Arbeiterwohlfahrt neu zu gestalten. Damit sollen die Identität der Arbeiterwohlfahrt und die Gemeinsamkeit der in ihr wirkenden Menschen und Einrichtungen gestärkt werden. Neben einer zeitgemäßen Standortbestimmung will das Grundsatzprogramm zum kritischen Dialog in Staat und Ge- sellschaft beitragen und die innerverbandliche Diskussion fördern.

Es gibt erhebliche Umbrüche in unserem Lande, und der spürbare Veränderungsprozess hat viele der vertrauten Strukturen verändert - in der Familie, in den sozialen Bindungen zwischen Alt und Jung, Frauen und Männern, in der Arbeitswelt und in der Freizeit. Viele dieser Entwicklungen sind durch die Einflüsse moderner Technik ausgelöst und beschleu- nigt worden und können bestimmen weitgehend unser Leben. Sie führen auch zu Ängsten und Belastungen, bei deren Bewältigung und Überwindung die Menschen Hilfe benötigen.

Auch die gesamtdeutsche Entwicklung ist nicht frei von Schwierigkeiten für Menschen und ihre Lebensbedingungen. Vor allem sind die neuen Länder wegen ihrer historisch begrün- deten unterschiedlichen Entwicklung davon betroffen. Die hierfür erforderlichen Hilfen stel- len noch für viele Jahre eine besondere Aufgabe und Herausforderung für die gesamte Gesellschaft dar.

Durch eine falsche Politik hat sich in den 90er Jahren eine Finanzkrise der öffentlichen Hände aufgebaut, die negative Folgewirkungen auf die sozialen Dienstleistungen und die sozialen Sicherungssysteme hat. Schrittweise wurde die soziale Sicherung für viele Men- schen verringert, zugleich sind dem System marktwirtschaftliche Prinzipien verordnet wor- den, die dem Anspruch auf solidarisches Verhalten nicht gerecht wurden.

Begleitet von Harmonisierungsbestrebungen im europäischen Einigungswerk nimmt der sozialpolitische Veränderungsprozess gravierende unsolidarische Formen an. Die Arbei- terwohlfahrt wird diesen Vorgängen nicht tatenlos zusehen, sondern aktiv darauf hinwir- ken, dass soziale Gerechtigkeit und Solidarität Kernpunkte des Handelns im Sozialstaat sind.

In Zusammenarbeit mit anderen verantwortungsbewusst arbeitenden Gruppen und Orga- nisationen wird die Arbeiterwohlfahrt notwendige Reformprozesse mitgestalten, um die  sozialen Aufgaben auch für die Zukunft tragfähig zu halten. Dabei wird eine Reihe von Fragen geklärt werden müssen, die für die gesellschaftlichen wie für die innerverbandli- chen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung sind. Dazu gehören die Organisati- ons- und Rechtsstrukturen des Verbandes ebenso wie die effiziente Gestaltung und Ab- grenzung der ehren- und hauptamtlichen Arbeit, die Antworten auf die gesellschaftspoliti- schen Veränderungen und Reformen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Partnern in der nationalen und internationalen sozialen Arbeit. Die Freie Wohlfahrtspflege muss sich durch eine nachhaltige Modernisierung ihrer Strukturen als unverwechselbarer, Wert ge- bundener und nicht Gewinn orientierter Anbieter kompetenter sozialer Dienstleistungen profilieren.

Es bleibt die Verantwortung von Politik und Staat, sozialstaatliche Aufgaben zu erfüllen und dazu auch die Vorrangstellung für einen frei-gemeinnützigen dritten Sektor zu erhalten und seine Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln.

Trotz notwendiger Veränderungen im Hinblick auf wirksame Hilfestrukturen und Kosten bewusstes Handelns dürfen soziale Dienstleistungen nicht dem freien Spiel von marktwirt- schaftlichen Kräften preisgegeben werden. Sie haben sowohl hohen fachlichen Qualitäts- standards als auch unseren eigenen Wertmaßstäben gegenüber hilfe- und Unterstützung suchenden Menschen zu entsprechen. Soziale Kälte und kommerzieller Konkurrenzkampf dürfen die soziale Arbeit nicht prägen. Dennoch sind soziale Dienstleistungsangebote auch betriebswirtschaftlich zu gestalten. Darauf müssen sich die Verantwortlichen im Ver- band einstellen.

Zugleich legt dieses Grundsatzprogramm fest, dass die Strukturen des Mitgliederverban- des im wesentlichen erhalten bleiben und wie bisher auf der Basis des Vereinsrechts or- ganisiert werden.

Es bleibt somit bei der "Verbandslösung", das heißt, die verbands-demokratisch struktu- rierten Gliederungen der Arbeiterwohlfahrt sind die Entscheidungsträger für die innerver- bandliche ebenso wie für die unternehmerische Arbeit. Der Vereinsvorstand ist verantwort- lich für beide Aufgabenbereiche.

Neben der bisherigen Möglichkeit, die hauptamtliche Geschäftsführung als besonderen Vertreter des Vereins für bestimmte (personelle, wirtschaftliche und verwaltungsmäßige) Aufgabenbereiche zu bestellen, wird in diesem Grundsatzprogramm eine weitere zu- kunftsweisende Alternative vorgestellt. Mit ihr soll die haftungsrechtliche Verantwortung des Vorstands geregelt werden, indem die ehrenamtlichen Vorstände für die ihnen zuge- ordneten Aufgaben innerhalb des Mitgliedervereins und sozialpolitischen Interessenver- bandes zuständig sind, während das geschäftsführende hauptamtliche Vorstandsmitglied in vollem Umfang für den ihm zur alleinigen Entscheidung übertragenen Bereich haftet.

Damit wird die Arbeit ehrenamtlicher Vorstandsmitglieder zwar nicht von der Grundver- antwortung befreit, aber von der Mitverantwortung bei den laufenden Geschäftsaufgaben entlastet.

Mit einer Modernisierung ihrer Verbandsstrukturen will die Arbeiterwohlfahrt soziales En- gagement und solidarisches Miteinander beleben und ihre sozialen Dienstleistungen quali- tätsbewusst weiterentwickeln. Das neue Grundsatzprogramm soll dazu Richtschnur sein und zugleich ein anschauliches Bild von den Gesellschaft gestaltenden Absichten der Ar- beiterwohlfahrt vermitteln.

 

Leitsätze und Leitbild

Die Leitsätze sind die Kernthesen des Leitbildes. Leitsätze und Leitbild sind Grundlage für das Handeln in der Arbeiterwohlfahrt. Sie kennzeichnen Ziele, Aufgabenverständnis und Methoden unserer Arbeit. Sie ermöglichen es uns, über unsere Tätigkeit zu diskutieren, sie kritisch zu hinterfragen und daraus notwendige Konsequenzen zu ziehen. Leitsätze und Leitbild gelten für Mitgliederverband und Unternehmensbereich gleichermaßen. Sie sind Orientierung für die Mitglieder, für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das Jugendwerk.

Unsere Leitsätze

Die Arbeiterwohlfahrt kämpft mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienst- leistungen für eine sozial gerechte Gesellschaft.

  • Wir bestimmen - vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbe- wegung - unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialis- mus: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und
  • Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss Dieses Ziel verfolgen wir mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen.
  • Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Wir haben gesell- schaftliche Visionen.
  • Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative
  • Wir praktizieren Solidarität und stärken die Verantwortung der Menschen für die
  • Wir bieten soziale Dienstleistungen mit hoher Qualität für alle
  • Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verant- wortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen
  • Wir wahren die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit unseres Verbandes; wir ge- währleisten Transparenz und Kontrolle unserer
  • Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch unsere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und

Unser Leitbild

Wir bestimmen - vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbe- wegung - unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialis- mus: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Der freiheitlich-demokratische Sozialismus ist wichtige Orientierung der Arbeiterwohlfahrt seit ihrer Gründung. Seine Werte haben nichts an Aktualität und Bedeutung verloren.

  • Solidarität bedeutet, über Rechtsverpflichtungen hinaus durch praktisches Handeln füreinander ein zu Wir können nur dann menschlich und in Frieden mitein- ander leben, wenn das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes von der Politik umge- setzt wird, wenn wir für einander einstehen und die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal anderer überwinden. Wer in Not gerät, kann sich auf die Solidarität der Arbeiterwohlfahrt verlassen. Solidarität ist auch Stärke im Kampf um das Recht.
  • Toleranz bedeutet nicht nur, andere Denk- und Verhaltensweisen zu dulden, son- dern sich dafür einzusetzen, dass jedermann und besonders Minderheiten sich frei äußern können, in ihrer Religion und Weltanschauung nicht eingeschränkt werden und so leben können, wie sie es für angemessen halten. Toleranz endet dort, wo sie Gefahr läuft, missachtet und missbraucht zu Solchen Gefahren stellt sich die Arbeiterwohlfahrt entgegen.
  • Freiheit ist die Freiheit eines jeden, auch des Andersdenkenden.Freiheit bedeutet, frei zu sein von entwürdigenden Abhängigkeiten, von Not und Furcht. Freiheit bedeutet, die Möglichkeit zu haben, individuelle Fähigkeiten zu ent- falten und an der Entwicklung eines demokratischen, sozial gerechten Gemeinwe- sens mitzuwirken. Nur wer sich sozial gesichert weiß, kann die Chancen der Frei- heit nutzen.
  • Gleichheit gründet in der gleichen Würde aller Sie verlangt gleiche Rechte vor dem Gesetz, gleiche Chancen, am politischen und sozialen Geschehen teilzunehmen, das Recht auf soziale Sicherung und die gesellschaftliche Gleichstel- lung von Frau und Mann.
  • Gerechtigkeit fordert einen Ausgleich in der Verteilung von Arbeit und Einkommen, Eigentum und Macht, aber auch im Zugang zu Bildung, Ausbildung und Kultur.

Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt. Dieses Ziel verfolgen wir mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen.

Die Arbeiterwohlfahrt beteiligt sich in allen gesellschaftlichen Bereichen und auf allen poli- tischen Ebenen an Entscheidungsprozessen. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrts- pflege wirkt sie insbesondere an der Gestaltung der Sozialpolitik und bei der Lösung so- zialer Probleme mit und nimmt Einfluss auf die Sozialgesetzgebung. Die Arbeiterwohlfahrt betont dabei den Vorrang der staatlichen und kommunalen Verantwortung für die Erfüllung des Anspruchs auf soziale Hilfen, auf Erziehung und Bildung sowie für die Planung und Entwicklung eines zeitgerechten Systems sozialer Dienste und Einrichtungen.

Sie fördert staatsbürgerliche Verantwortung und mitbürgerliche Gesinnung.

Die Arbeiterwohlfahrt unterstützt und fördert den Selbsthilfegedanken und die Selbsthilfe- bewegungen. Sie versteht sich weiter als sozialpolitische Interessenvertretung aller Men- schen, insbesondere jener, die sich allein kein Gehör verschaffen können. Ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige arbeiten hierbei kollegial zusammen.

Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Handeln. Wir haben gesell- schaftliche Visionen.

Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung. Ihre Existenz ist eine zwingende Voraussetzung für unsere Arbeit. Ihre Prinzipien sind unverzichtbare Grundlagen unseres Handelns. Entsprechend ist die Arbeiterwohlfahrt vereinsrechtlich organisiert, demokratisch und föderativ aufgebaut; die verbandspolitische Willensbildung geht von den Mitgliedern aus. In unseren Verbandsgliederungen, Einrichtungen und ins- besondere innerhalb unseres Kinder- und Jugendverbandes, dem AWO-Jugendwerk, eröffnen wir Kindern, Jugendlichen und sozial engagierten jungen Erwachsenen eigenstän- dige Betätigungs- und Beteiligungsrechte.

Wir fördern eine neue Kultur, einen neuen Gesellschaftsvertrag für das friedliche und soli- darische Zusammenleben und Zusammenwirken der Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Wir entwickeln Alternativen zu übersteigerten Formen des Individualismus im gesellschaftlichen Leben. Dafür wollen wir den ganzen Einsatz unserer Einrichtungen, Dienste, unserer Mitglieder und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen.

Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lebenskonzepte.

Maßstab für das Handeln der Arbeiterwohlfahrt sind die Lebenslagen, Bedürfnisse, Erwar- tungen und eigenen Möglichkeiten der Menschen. Wer mit einem Anliegen zu uns kommt, bleibt in der Selbstverantwortung für sein Handeln. Wir beraten und unterstützen mit dem Ziel, die Eigeninitiative zu erhalten und zu stärken. Wir helfen Menschen, ihre persönliche Lebensplanung zu entwickeln und den dafür geeigneten Weg zu finden.

Wir praktizieren Solidarität und stärken die Verantwortung der Menschen für die Gemeinschaft.

Wir stehen für solidarische Hilfe zur Selbsthilfe. Wir gewähren Rat, Unterstützung und Hil- fen, unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Weltanschauung oder Ge- schlecht. Die Arbeiterwohlfahrt wendet sich Menschen zu, die Hilfe und Unterstützung in gelebter Solidarität benötigen. Die Arbeiterwohlfahrt schafft die Voraussetzungen für tätige Mitarbeit in der Gesellschaft durch freiwilliges Engagement.

Wir bieten soziale Dienstleistungen mit hoher Qualität für alle an.

Fachliches und kompetentes Handeln und Verlässlichkeit in unseren Entscheidungen sind unverzichtbar. Sie bestimmen den Erfolg, das Ansehen und die Glaubwürdigkeit des Ver- bandes in der Öffentlichkeit, bei den Mitgliedern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbei- tern.

Für ihren humanitär-politisch begründeten Beitrag zum Sozialstaat bedarf die Arbeiter- wohlfahrt des kooperativen Zusammenwirkens von ehren- und hauptamtlicher Arbeit. Bei- de Bereiche sind gleichbedeutend und profitieren voneinander. Dafür müssen geeignete Regeln und Arbeitswege geschaffen und beachtet werden. Die Förderung des ehrenamtli- chen Bereichs dient der Zukunftssicherung der Arbeiterwohlfahrt.

Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verant- wortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein.

Der Arbeiterwohlfahrt sind die Zusammenhänge zwischen Sozialem, Bildung, Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt auch im globalen Maßstab bewusst.

Wirtschaftliche Stabilität ist für uns eine wichtige Grundlage des sozialen Zusammenhalts in der Gesellschaft. Daher erwarten wir von den Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik, daß sie bei ihren Entscheidungen die Belange der Menschen in den Vordergrund stellen.

Die Arbeiterwohlfahrt fördert die internationale Zusammenarbeit mit dem Ziel eines friedli- chen Zusammenlebens der Völker. Außerdem wollen wir mithelfen, die wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen und in ihrer Globalisierung sozial beherrschbar zu machen. Bausteine dazu sind unsere aktive Mitgliedschaft in den internationalen Zusammenschlüs- sen der Arbeiterbewegung wie "SOLIDAR", "AWO International" und unsere Projekte in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Auch in der Verbandsarbeit und bei unserer wirtschaftlichen Tätigkeit folgen wir einer nachhaltigen Umwelt-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik.

Wir wahren die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit unseres Verbandes; wir ge- währleisten Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.

Wir handeln wirtschaftlich und machen unsere Arbeit durchschaubar.

Die Arbeiterwohlfahrt als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege arbeitet nach be- triebswirtschaftlichen Grundsätzen und fachlichen Standards. Sie bewertet ihren Erfolg aber nicht allein an den Betriebsergebnissen.

Für die Arbeiterwohlfahrt steht der Mensch im Mittelpunkt. Bei allen betriebswirtschaftli- chen Erfordernissen sind für uns die soziale Verantwortung und die Orientierung am Ge- meinwesen bestimmend. Die Betriebswirtschaft hat dienende Funktion.

Ihre Aktivitäten finanziert die Arbeiterwohlfahrt aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, öffentli- chen Zuwendungen und Entgelten für Dienstleistungen. Wir kontrollieren deren sachge- rechte und rechtmäßige Verwendung durch interne und externe Prüfungen und Beratun- gen. Wir legen regelmäßig auch der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft über unsere Tätigkeit ab.

Wir entlassen die öffentliche Hand nicht aus ihrer Verantwortung für die Grundsicherung der sozialen Arbeit.

Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch unsere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Arbeiterwohlfahrt legt großen Wert auf die stetige fachliche und persönliche Entwick- lung ihrer ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen. Sie motiviert zum ehrenamtlichen Mitarbeiten, fordert Einsatz und fördert Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Bei der Weiterentwick- lung und Erneuerung des Verbandes wird die Mitarbeiterschaft beteiligt. Unsere Arbeits- strukturen gestalten wir kooperativ, human, funktional und wirtschaftlich. Nur wenn diese Ansprüche in der Praxis umgesetzt werden, können sich Mitglieder und ehren- und haupt- amtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Verband identifizieren.

Zusatzinformationen oder Bereichsnavigation

Zusatzinformationen oder Bereichsnavigation